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Lions Quest („Erwachsen werden“)

Soziales Lernen ist ein wesentlicher Bestandteil der Erziehungs- und Bildungsarbeit am APG. Bereits ab der 5. Klasse wird großer Wert darauf gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler, die neu an unsere Schule kommen, von vornherein Regeln und Verhaltensweisen kennen lernen, die für das tägliche Zusammenleben bedeutend sind.

In der Unter- und Mittelstufe steht das „Lions Quest-Programm“ zur Entwicklung sozialer Fähigkeiten und zur Mobbing-Prävention auf dem Stundenplan. Übergreifendes Thema dieses Programms ist das "Erwachsen werden".

Hier werden spielerisch Situationen und Stationen durchlaufen, die dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis, den Umgang mit Konflikten zu erproben und zu reflektieren. Ein weiterer Aspekt ist die Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit. Diese Stunde wird von der Klassenlehrerin bzw. dem Klassenlehrer geleitet.

Auf der Website von "Lions Quest" heißt es: ;;Im Mittelpunkt des Unterrichts mit 'Erwachsen werden' steht die planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Diese werden nachhaltig dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, zu finden. Gleichzeitig möchte der Unterricht mit diesem Programm jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystems anbieten."


sozialtrainig

 Sozialtraining in der 6 und 8

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 und 8 nehmen an jeweils drei Doppelstunden an dem Seminar „Gewaltfrei Lernen“ teil, das vo externen Trainerinnen und Trainern an unserer Schule in der Regel zwischen den Sommer- und Herbstferien durchgeführt wird. Die Inhalte umfassen Themenbereiche wie Teamwork, Hilfsbereitschaft, Konfliktfähigkeit, Persönlichkeitsbildung, Benimm-regeln, Ausgrenzung und Gewalt vorbeugen und begegnen.

Finanziert wird das Programm laut Beschluss der Schulkonferenz vom 05.02.2013 durch ein Ansparmodell, bei dem die Elternpflegschaften ab der Klasse 5 bis zur Klasse 8 jeweils zum Schuljahresbeginn 10 Euro pro Schüler/in an den Förderverein überweist. (Also insgesamt 40 Euro pro Kind, davon 20 Euro für das Training in Klasse 6 und weitere 20 Euro für das Training in der Klasse 8). Zu Schuljahresbeginn werden alle Eltern informiert.


beratung

Beratung

Am Apostelgymnasium können Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern bei Schulschwierigkeiten die Hilfe von Beratungslehrern /Innen in Anspruch nehmen.

Wir helfen Dir zum Beispiel bei:

  • Scheinbar unlösbaren Problemen
  • Gewalt / Mobbing / Diskriminierung
  • Stress im Netz! Es gibt Probleme in oder mit Sozialen Netzwerken
  • Ärger wegen schlechter Noten und Zeugnisse
  • Fragen zur Wahl der richtigen Schule
  • Schwierigkeiten mit Mitschülerinnen oder Mitschülern
  • Konflikten mit Lehrerinnen oder Lehrern
  • Du hast keine Lust mehr auf Schule
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Fragen zu Lerntechniken
  • Selbstverwirklichung
  • Zukunftsplanung
  • Ein Mitschüler oder eine Mitschülerin hat ein Problem und Du weißt nicht was Du tun sollst!
  • Wenn Du Hilfe bei Schlichtungsgesprächen benötigst!
  • Stress mit den Hausaufgaben
    etc.


In Einzelgesprächen können wir gemeinsam Lösungen finden und die Wege dorthin erarbeiten. Im Beratungsprozess kann ein Beratungslehrer Eltern, Schülerinnen und Schülern keine Patentrezepte anbieten, er/sie kann auch nicht Entscheidungen treffen. Er kann jedoch bei der Entscheidungsfindung helfen, indem er die Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern fördert und koordiniert. Beratungslehrer sind nicht psychotherapeutisch tätig, aber sie sind gut vernetzt und können Dich an entsprechende Hilfsstellen weiterleiten.

Die Gesprächsinhalte bleiben vertraulich. Es kann sinnvoll sein, dass die eine oder andere Information an andere Lehrer und Lehrerinnen oder die Schulleitung, die Eltern usw. weitergegeben werden. Dazu bedarf es allerdings des Einverständnisses des Schülers bzw. der Schülerin.

Die Beratung ist freiwillig und kostenlos. Du kannst verschiedene Beratungslehrer Deines Vertrauens wählen.

Zurzeit sind die Beratungslehrer der Schule:

Herr Claußen, Herr Schulte-Mattler, Frau Hausotter, Frau van Laak

Du kannst persönlich oder per Email mit einem Beratungslehrer Deiner Wahl Kontakt aufnehmen.


service

Service Learning / Lernen durch Engagement

Was im Schülervolksmund oft noch als “Sozialpraktikum” in der Sek I firmiert, ist ein Angebot von InVia, sich ehrenamtlich in selbst gewählten Einrichtungen sozial (oder ökologisch, kulturell, historisch-politisch) zu engagieren. Für nachgewiesene 18 bis 20 Stunden und einer Tätigkeitsbeschreibung vergibt InVia anschließend ein ansehnliches Zertifikat, das auch eine lohnenswerte Ergänzung in einer Bewerbungsmappe darstellen kann. Entscheidend ist, dass die SuS sich in ihrer Freizeit engagieren. Die ca. 18 Stunden können sie in einem selbstgewählten Zeitraum von einigen Wochen durchführen.

Bei dem Angebot handelt es sich um eine Einladung zum freiwilligen Engegement, wir richten uns im Kern an die Jahrgangsstufe 8, die Neuner können aber auch stets teilnehmen. Ein Einführungstermin mit allen Informationen findet stets nach Vereinbarung mit InVia statt.


sozialpraktikum

Sozialpraktikum in der EF

In der Einführungsphase (EF) wird das Sozialpraktikum der S II in einer dreitägigen Hospitation in sozialen Einrichtungen und gemeinnützigen Vereinen durchgeführt.

Hier werden die sozialen und kognitiven Kompetenzen, die Selbständigkeit und Teamfähigkeit sowie die Erkundungs- und Handlungskompetenz der Schüler gefördert. Gleichzeitig werden auch Ideen für ihr bürgerschaftliches Engagement entwickelt. Die Schüler bewerben sich selbständig bei einer gemeinnützigen Institution. Durch die dreitägige Hospitation erhalten sie einen Einblick in die gesellschaftlich wertvolle Arbeit der Institutionen und Vereine, um so ihre Ziele, ihren Sinn und Zweck würdigen zu können. Dabei lernen sie die Struktur und den Aufbau dieser Organisation kennen.

Die Schüler fertigen eine Dokumentation an, in der sie die Arbeit und Bedeutung der Institution darstellen. Am letzten Tag führen sie ein Interview mit einem der Mitarbeiter der soziale Einrichtung. Dieses Interview ist Teil des Berichts, den sie abgeben und der die Grundlage für den schriftlichen Nachweis auf dem Zeugnis darstellt.


rosedaleprojekt

Rosedale-Projekt

Zum sozialen Lernen am Apostelgymnasium gehört auch das Schulsozialprojekt des Rosedale Midlands Children's Home, auch kurz Rosedale Orphanage genannt. Dieses Waisenheim befindet sich mitten in Simbabwe in einer Stadt namens Gweru. Gut 60 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren haben in dieser gemeinnützigen Einrichtung ein neues Zuhause gefunden. Am APG haben Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen die Möglichkeit, mehr über junge Menschen im südlichen Afrika zu erfahren und sich helfend für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse dieser elternlosen Simbabwerinnen und Simbabwer zu engagieren.


aktion

Aktion Tagwerk

Alljährlich nehmen Schülerinnen und Schüler des Apostelgymnasiums an der „Aktion Tagwerk“ teil, in der Regel in der letzten Woche vor den Sommerferien. Schülerinnen und Schüler nutzen einen unterrichtsfreien Tag, um zu jobben oder haushaltsnahe Hilfe im Familien- oder Bekanntenkreis anzubieten und den dadurch erzielten Lohn über die Schule oder direkt an „Aktion Tagwerk“ zu spenden. Der Erlös fließt derzeit zu 50% an von Aktion Tagwerk unterstützte Projekte und zu 50% an das schuleigene Hilfsprojekt Rosedale.