Berufliche Orientierung in sechs Workshops
Die Jahrgangsstufe EF verbrachte drei intensive Tage im Zeichen der MINT-Bildung und moderner Zukunftstechnologien. In Kooperation mit verschiedenen Partnern aus der Region wurden sechs unterschiedliche Workshops angeboten, aus denen die Schülerinnen und Schüler nach Interesse wählen konnten. Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom zdi-Zentrum Köln.
Ob Game Design, Filmproduktion mit Künstlicher Intelligenz, Virtual Reality oder Laborpraxis – überall stand das praktische Arbeiten im Mittelpunkt. Beim Institut Bildung in Medienberufen (bm) entstanden am Computer eigene Spielewelten mit professionellen Programmen wie Photoshop, Maya und Blender. In einem zweiten Workshop setzten sich die Jugendlichen mit Bildmanipulation auseinander und untersuchten, was KI leisten kann, wo aber auch ihre Grenzen und Risiken liegen.
Mit STRATOfilms entwickelten die Teilnehmenden eigene Kurzfilme mithilfe von KI-Tools. Von der ersten Idee über Storyboards bis zur fertigen filmischen Umsetzung erfuhren sie, wie stark Gestaltung, Dramaturgie und kritisches Denken weiterhin gefragt sind. Bei FemReality entwarfen die Schülerinnen und Schüler nachhaltige Zukunftsvisionen, die sie in virtuellen 3D-Welten modellierten.
Im Workshop von Fem:Hub drehte sich alles um Fake News. Durch die Produktion bewusst verfremdeter Nachrichtenbeiträge lernten die Jugendlichen, Medieninhalte zu hinterfragen, Manipulationen zu erkennen und verantwortungsvoll mit Informationen umzugehen. Nachdem am ersten Tag das Schneiden von Filmen (etwas zu ausführlich) geübt wurde, ging es an den Tagen zwei und drei darum eine eigene FakeNews-Sendung zu produzieren. Besonders eindrucksvoll arbeitete eine Gruppe: Durch die geschickte Verflechtung von realen Fakten und erfundenen Inhalten sowie mithilfe technischer Mittel wie dem Einsatz eines Green Screens entstand eine täuschend echt wirkende Nachrichtensendung. Die Beiträge griffen aktuelle weltpolitische Themen auf und führten eindrücklich vor Augen, wie schnell man sich als Zuschauer fragt: Was davon stimmt eigentlich – und was nicht?
Sehr praxisnah wurde es auch beim KölnPUB: Hier konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedene MINT-Berufe ausprobieren, bevor sie im Labor ihre eigene DNA analysierten und eine Polymerase-Kettenreaktion durchführten – ein eindrucksvoller und auch fachlich herausfordernder Einblick in reale molekularbiologische Arbeitsweisen.
Wie immer werden die Projekttage im Anschluss gemeinsam mit den Schüler:innen evaluiert. Die Rückmeldungen helfen uns, die Angebote weiterzuentwickeln.
Die Bilder und Videos der Projekttage unten ermöglichen einen weiteren Einblick in die Projekttage.